Donnerstag, 18. Juni 2015

Tag 5

Der Mittwoch hat uns richtig Rallye-Feeling geboten. Nicht einfach Kilometer abreißen, sondern unterwegs Aufgaben erfüllen – und immer pünktlich am Ort der Prüfung sein. Wir mussten uns richtig sputen. Da heißt es bei einem Elektro-Fahrzeug nicht “gib Gas”, sondern “gib Ampere”.
Die Aufgaben: An drei Stationen mussten wir unser Auto und das Projekt dahinter in Schulen vorstellen. Um 9.35 Uhr an der ersten. Zwei Minuten hatten wir, um von der nahen Aufstellfläche auf den Schulhof zu fahren (durch eine Gasse von jubelnden und klatschenden Kindern und Jugendlichen), um unser Fahrzeug, das Projekt dahinter und die Dorstener Arbeit vorzustellen und schließlich zum Startpunkt zurück zu fahren.
Zwei Minuten für so viel To Do sind richtig knapp. KAB-Präses Michael Prinz und ich hatten darum vorher genau abgesprochen, wer was sagt und wer welchen Teil übernimmt. Und ich glaube, wir sind an allen drei Schulen auf unserem Weg richtig gut angekommen. Und das im doppelten Sinne: Wir waren überall pünktlich und wir haben viel Beifall bekommen. Vor allem dafür, dass unser Fahrzeug von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne Job restauriert und technisch aufgerüstet wurde. Wie viele Punkte uns die Kinder und Jugendlichen für die Tourwertung gegeben haben, erfahren wir aber erst am Ende der Wave Trophy 2015.
Auch technisch macht uns der eT2 von Tag zu Tag mehr Freude. Die Alpensteigungen kraxelt er hoch wie eine Bergziege. Tagsüber mussten wir nicht – wie die meisten anderen Wave-Fahrer – neuen Strom ziehen. Erst auf der letzten Station vor unserem Tagesziel Bühlach haben wir den Bulli an die Steckdose geklemmt: Laden in Baden.
Unterwegs haben wir heute zum ersten Mal den Laptop an die Steuerung geklemmt und konnten mit einer neuen Einstellung den Verbrauch optimieren.

Der eT2 fährt jetzt noch etwas spritziger.


Der Tag endet mal wieder spät, Kabel einrollen und ab auf die letzten 23km nach Bülach.


















1 Kommentar:

Christian Dreischenkämper hat gesagt…

Besucher Heinz hat uns folgende Nachricht per Mail zukommen lassen:

"Guten Tag an Alle,
ich durfte vor einigen Tagen, auf einem Parkplatz, für eine Minute im "VIP"- Bereich des Bulli sitzen.
(Da kann ich mir schon Vorstellen, das da Alle mal mit wollen.)
Und einen Blick ins Cockpit werfen. Als Handwerker kann ich, glaub ich, beurteilen, wieviel handwerkliches Geschick
und auch Herzblut es braucht um solch ein Auto auf die Räder zu stellen. Da kann ich nur den Hut ziehen.
Deswegen hab ich gar keine Zweifel, das der Bulli mit grosser Ruhe die Kilometerchen runterschnurt.
Ich drück dennoch die Daumen. Toi,toi,toi.

LG Heinz"